Noch ehe Marie etwas hätte erwidern können, knackte es in der Leitung. Der Anrufer hatte aufgelegt.
Marie beendete damit auch die Aufnahme und seufzte.
Der Anrufer hatte hämisch geklungen, als müsse er sich beim Sprechen nebenbei ins Fäustchen lachen. Normalerweise hätte sie das für einen Dummejungenstreich gehalten – doch dass der Mann wirklich gefährlich war, hatte er heute Abend bereits hinreichend bewiesen.
Aber weshalb sollte er so leichtfertig seine Tat ankündigen? Und auch noch, wo?
Mehrere Einbrüche und Überfälle in Sahrow und benachbarten Ortschaften gehen auf das Konto eines in der lokalen Tradition entsprechenden Maske auftretenden Mannes, den die Polizei als „Riesengnom“ bezeichnet. Kurz nach Weihnachten wird auch Marie zu seinem Opfer. Telefonisch hinterlässt ihr der Räuber Hinweise auf künftige Taten, die sie entweder vereiteln oder aufklären soll. Bald erkennt sie das Muster, nach dem er vorgeht. Die Zeit zwischen den Jahren verbringen Marie und die Polizei damit, den augenscheinlich vom Wahnsinn befallenen Serientäter zu jagen.
Alternativer Klappentext
Als Marie Paurois an einem Winterabend nur schnell Geld abheben will, gerät sie in ein Ereignis, das ganz Sahrow in Atem hält. Ein rätselhafter Täter mit leuchtender Maske treibt sein Spiel – auffällig, berechnend und offenbar mit einem ganz eigenen Plan.
Schon bald wird Marie tiefer hineingezogen, als ihr lieb ist, und merkt, dass hinter den scheinbar zufälligen Taten mehr steckt, als die Polizei zunächst ahnt. Zwischen Dorfleben, winterlicher Stimmung und einem Gegner, der immer einen Schritt voraus zu sein scheint, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.
Doch was will der „Riesengnom“ wirklich – und warum ausgerechnet Marie?

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